DFB-Präsident Theo Zwanziger nimmt die positiven Dopingproben in Nordkoreas Team zum Anlass für eine Generalabrechnung mit der Führung des kommunistischen Staates.

Theo Zwanziger hat am Tag nach Bekanntwerden der beiden Dopingfälle in der nordkoreanischen Frauenfußball-Nationalmannschaft die Führung des kommunistischen Staates auf Schärfste kritisiert. „Dieser Vorfall unterstreicht den Eindruck von einem menschenverachtenden System in Nordkorea, in dem versucht wird, Sportler mit allen Mitteln zu Erfolgen zu führen. Erfolge, die dann für staatliche Propaganda missbraucht werden können“, sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag.
Der Weltverband Fifa gab am Mittwoch bekannt, dass zwei nordkoreanische Spielerinnen bei der WM in Deutschland des Dopings überführt wurden. Es besteht nun der Verdacht des systematischen Dopings, weshalb auch die anderen Spielerinnen nach dem letzten Gruppenspiel Nordkoreas gegen Kolumbien in Bochum (0:0) zur Urinprobe gebeten wurden. Die Analysen nehmen die anerkannten Labore in Kreischa und Köln vor. Mit Ergebnissen ist in sieben bis zehn Tagen zu rechnen.
Die betroffenen Spielerinnen Song Jon Sung und Jon Pok Sim hatten auf die Öffnung der B-Probe verzichtet. Diese hat nun die Fifa beantragt, wie der Weltverband am Donnerstag mitteilte. Das nordkoreanische Team war noch in der Nacht zu Donnerstag in die Heimat zurückgekehrt.
Quelle: Zwei Dopingfälle: "Menschenverachtendes System in Nordkorea" - Nachrichten Sport - Fußball - Frauen WM 2011 - WELT ONLINE

Das war doch in allen kommunistischen Ländern so, sei es früher die DDR, Russland und China wobei es in China heute wohl etwas besser ist.
Solche Länder können sich doch nur über den Sport nach aussen hin profilieren und dazu gehen sie über alle Regeln ganz zu schweigen das sie die menschliche Moral dabei mit Füßen treten...

mfg