Sportclub - 02.02.2014 23:35 Uhr Autor/in: Boris Poscharsky, Marie Teresa Giese, Katrin Görsch

Mixed Martial Arts: Blutige Prügelei oder Kampfkunst und anspruchsvoller Sport? Die Sportclub Reportage hat mehrere MMA-Kämpfer begleitet.
Die ca. 30 min. Reportage kann man sich hier anschauen:

Erlaubt ist, was schmerzt | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Sportclub

"MMA": Der wohl härteste Sport der Welt

Ismail Cetinkaya spürt, dass Nasrat Haqparast mit seinen Nerven zu kämpfen hat. "Ruhig bleiben. Er hat mehr Angst als du", sagt der mehrfache norddeutsche Meister im "Free Fight" zu seinem jungen Schützling. "Komm Nasrat, wach bleiben, Hände hoch", schiebt der 32 Jahre alte Deutsch-Türke in ruhigem Ton hinterher. Dann muss Nasrat in die Mitte des Rings, seinen Kontrahenten begrüßen, mit dem er sich gleich in Herne einen Kampf liefern wird, für den es nur wenige Regeln gibt. Kaum hat der Ringrichter das Duell freigegeben, traktieren sich beide mit Fäusten und Füßen. Der neutrale Beobachter fühlt sich an eine Schulhofklopperei zwischen zwei pubertierenden Jugendlichen erinnert. Doch das hier ist Sport - sagen zumindest seine Befürworter. Kritiker bezeichnen "Mixed Martial Arts" (deutsch: "Gemischte Kampfkünste") derweil als menschlichen Hahnenkampf. Sie fordern ein Verbot des Vollkontaktwettkampfes, bei dem Schlag- und Tritttechniken aus verschiedenen Kampfkünsten angewendet werden. Einen Teilerfolg haben sie erreicht: Im deutschen Fernsehen dürfen die modernen Gladiatorenkämpfe nicht gezeigt werden.
Quelle: "MMA": Der wohl härteste Sport der Welt | NDR.de - Sport - Mehr Sport

Man kann drüber streiten, ob man MMA oder auch UFC wirklich als Sport bezeichnet. Klar ist es auf einer Art eine hohe Kunst an Technik, Kraft und Ausdauer aber anderseits ist es auch eine brutale Schlägerei...

mfg