Karlsruhe/Dortmund (dpa) - Wenn das Bundesverfassungsgericht sein Grundsatzurteil zur Höhe der Hartz- IV-Sätze verkündet, gehört auch eine fünfköpfige Familie aus Dortmund zu den Klägern. Sie ist seit fünf Jahren auf Hartz IV angewiesen.
Um über die Runden zu kommen, muss die Familie nach Angaben ihres Bochumer Anwalts Martin Reucher stets genau rechnen. «Gegen Ende des Monats ab dem 20. wird das Geld regelmäßig knapp», sagt Reucher im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Dortmund.
Der 57-jährige Familienvater stockt laut Reucher sein Arbeitslosengeld II um eigenen Verdienst auf. Er hat einen Halbtagsjob als Lagerarbeiter in einem Dortmunder Möbelhaus. Die 41- jährige Mutter, gelernte Altenpflegerin, hat keine feste Anstellung. Die Kinder sind zwei, zehn und zwölf Jahre alt.
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