PDA

View Full Version : Frankfurter U-Bahn-Schläger - Vor Haftantritt Passanten niedergestochen



Dagon
30.07.08, 00:27
Sieben Monate nach dem brutalen Überfall mehrerer Jugendlicher auf einen Frankfurter U-Bahnfahrer sollen zwei der Schläger erneut einen Menschen schwer verletzt haben. Beide hatten wegen des ersten Vorfalls im Januar bereits eine Jugendstrafe kassiert. Einer von ihnen hätte nun bald seine Haft antreten sollen.

Rund ein halbes Jahr nach dem brutalen Überfall auf einen Frankfurter U-Bahnfahrer sollen zwei der jugendlichen Schläger erneut einen Mann angegriffen und schwer verletzt haben. Die beiden 18-Jährigen, die bereits zu Jugendstrafen ohne Bewährung verurteilt worden waren und "in nächster Zeit" ohnehin ins Gefängnis gekommen wären, sitzen nun nach dem Messerangriff auf einen 23-Jährigen in Untersuchungshaft. Das teilten Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Frankfurt mit. Den beiden Jugendlichen werden versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Notoperation nach Messerstich
Die Männer sollen den 23-Jährigen am frühen Samstagmorgen in einer Hochhaussiedlung im Frankfurter Stadtteil Bonames niedergestochen haben. Das Opfer wurde so schwer verletzt, dass es notoperiert werden musste. Der 23-Jährige hatte einem Mann helfen wollen, den die beiden 18-Jährigen gerade attackierten, weil sie ihn für einen Informanten der Polizei hielten, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Einer der beiden Tatverdächtigen soll den 23-Jährigen festgehalten haben, während ihn der andere mit einem Stich in den Bauch an Leber und Niere schwer verletzte. Dabei sollen die Täter erklärt haben, ihr Opfer abstechen zu wollen. Dieses konnte sich aber losreißen und flüchten. Der Mann war am Dienstag außer Lebensgefahr.

OLG sah keine Wiederholungsgefahr
Einer der beiden war im März als Haupttäter beim Angriff auf den U-Bahnfahrer und wegen zwei früheren Bewährungsstrafen zu einer Jugendstrafe von 21 Monaten verurteilt worden. Einen Monat später wurde er aber wieder aus der U-Haft entlassen, weil das Oberlandesgericht den Haftgrund der Wiederholungsgefahr nicht für zutreffend hielt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Das Urteil war beim Angriff auf den 23-Jährigen erst drei Tage rechtskräftig und sollte in nächster Zeit vollzogen werden: Der 18-Jährige hatte am vergangenem Mittwoch seine Berufung gegen das Urteil zurückgenommen. Zuvor hatte ihm die Vorsitzende Richterin erklärt, seine Strafe könne nicht zur Bewährung ausgesetzt werden. So sei er auch nach der Entlassung aus der U-Haft erneut mit Gewalttaten aufgefallen.

Keine Bewährung für zweiten Täter
Gegen den anderen 18-Jährigen war das Verfahren wegen des Angriffs auf den U-Bahnfahrer abgetrennt und noch nicht verhandelt worden. Er war jedoch vor rund einem Monat unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt worden. Zwei Tage vor dem Messerangriff hatte das Amtsgericht entschieden, diese Strafe nicht zur Bewährung auszusetzen.

Dagegen habe der 18-Jährige Beschwerde eingereicht, so die Staatsanwaltschaft. Er hatte sich nach dem Messerangriff mit seinem Anwalt am Sonntag bei der Polizei gestellt, schwieg aber vor dem Haftrichter zu den Vorwürfen. Der andere Tatverdächtige sitzt bereits seit dem Wochenende in Wiesbaden in U-Haft.

Der Angriff auf den U-Bahnfahrer in der Nacht zum 6. Januar hatte für erhebliches Aufsehen im hessischen Landtagswahlkampf gesorgt, in dem Ministerpräsident Roland Koch (CDU) für ein härteres Vorgehen gegen kriminelle Jugendliche eingetreten war. Zwei Wochen zuvor war in der Münchner U-Bahn ein älterer Fahrgast zusammengeschlagen worden. Die Täter wurden Anfang Juli mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

DPA



Artikel vom 29. Juli 2008


quelle: Frankfurter U-Bahn-Schläger: Vor Haftantritt Passanten niedergestochen - Politik - stern.de (http://www.stern.de/politik/panorama/:Frankfurter-U-Bahn-Schl%E4ger-Vor-Haftantritt-Passanten/632623.html)

Man hat die Täter leider unterschätzt. Beinahe wäre deswegen jemand gestorben. 2 Mordversuche reichen, man sollte so Leuten nicht die möglichkeit geben einen dritten begehen zu können. Bei sowas bin ich schon für die Todesstrafe.

Mfg Dagon

subway
08.08.08, 00:02
wenn die Justiz ihre augen nicht aufmacht kann man nix machen

rufus0815
08.08.08, 14:46
Was für komische Vollidioten teilweise in der Gegend rumlaufen wundert mich immer wieder Oo
Haben die geglaubt "schlimmer kanns eh nicht mehr kommen" oder was ...
Die brauchen doch nen Psychiater - die sind doch nur noch krank

user132
12.09.08, 11:12
todesstrafe?^^
keine frage schlimme Sache. Ohne Bewerung absitzen lassen oder Lange in die Psychiatrie.

kazuya
12.09.08, 12:47
Wenn ich das so höre habe gleich die lust nach Deutschland zu kommen in diese U-Bahn.Ich wehre die letzte Station für die Jungs :nawarte:

user132
12.09.08, 13:08
Oder halt kazuya von der leine lassen :D